Die siebte Lebenswoche

Diese Woche war voller Abenteuer für die Welpen, die sie aber jetzt auch brauchen um für ihr weiteres Leben als Familienhund die besten Vorraussetzungen mitzubringen.

 

Es kamen wieder einige Besucher, zu denen alle Welpen sehr aufgeschlossen und zutraulich sind.

Dann wurden die Welpen mehmals ein bisschen gebürstet. In dem Zusammenhang wurden sie auch alle einmal für wenige Minuten ganz alleine im Esszimmer-Auslauf gelassen, um sie auch mit dieser Situation vertraut zu machen.

Donnerstag abend gab es das erste mal ein bisschen eingeweichtes Trockenfutter, was gerne genommen wurde. Leider bescherte diese Futterumstellung den Welpen in der Nacht wohl ein bisschen Bauchweh und leichten Durchfall. Hierdurch im Schlaf gestört, spielten sie recht lautstark in ihrem kleinen Eßzimmer-Gehege. Nach einiger Zeit war dann endlich wieder Ruhe als plötzlich Askina kurz wuffte. Ich vermutete, dass sie mal dringend raus müsste und als ich die Treppe runterkam, wusste ich, warum die Welpen plötzlich ruhig waren: Irgendwie hatten sie die kleine Schlupftür ihres Geheges aufbekommen und wuselten freudig durch die ganze untere Etage und kamen mir schon an der Treppe entgegen. Zum Glück hatte Askina sie verraten und so waren die kleinen Ausbrecher wieder schnell hinter Gittern und es konnte nichts passieren. Nun gibt es das Trockenfutter morgens mit Ziegenmilch und wird gut vertragen.

Nach dem schönen warmen Sommerwetter der letzten Zeit, regnete es einen Morgen ziemlich stark. Trotzdem ging es für die Welpen kurz ab in den Garten, denn später müssen sie ja auch bei Regen Gassi gehen. Begeistert waren sie nicht, von oben und unten nass zu werden, aber anschließend kamen sie ja wieder mit ins warme Haus und genossen es, mit dem Handtuch abgerubbelt zu werden, was für sie auch ein Novum war.

An drei Tagen bin ich mit der ganzen Hundefamilie im Auto an ruhige Stellen im Feld, bzw. am Wald gefahren und dort ein bisschen spazierengegangen. Natürlich können und dürfen die Welpen noch nicht wirklich weit gehen, aber so haben sie neben Autofahren noch andere Umweltreize, hohes Gras und tiefe Spurrillen, sowie Asphalt und leichten Schotter kennengelernt.

Ganz ungeplant und zum Glück auch vollkommen unbegründet, ist dann letzte Nacht plötzlich unser Rauchmelder im Esszimmer angegangen. Dieser durchdringende Piepton hat die Welpen zwar geweckt und wohl auch etwas verunsichert, denn sie saßen alle mit großen Augen eng zusammen als ich ins Zimmer kam, aber nachdem ich den Rauchmelder abgeschaltet hatte, wurde direkt wieder weitergeschlafen.

 

Askina säugt nur noch selten und ist oft froh, dass die Welpen ihr nicht überallhin folgen können. Aber sie achtet trotzdem sehr auf die Kleinen, spielt mit ihnen und erzieht wo nötig. Für die "wilderen" Spiele ist unsrere alte Mixhündin Hummel zuständig, der man ihre 12 Jahre dann auch nicht mehr ansieht.

Bilder der einzelnen Welpen

gemischte Bilder der siebten Woche