Gut Glück
Gut Glück

Vielseitigkeit ist ihre Stärke

Askina hat unterschiedliche "Einsatzgebiete", und ich genieße ihre Vielseitigkeit. Allerdings möchte ich nicht den Eindruck erwecken, als müsste man zwingend tausend verschiedene Dinge mit einem Spitz machen, um ihn auszulasten, so wie das bei vielen anderen Rassen der Fall ist. Nein, das ist ja das Geniale am Spitz: wenn wenig Zeit ist, reicht auch ein kurzer Spaziergang, aber wenn man will, kann man eben fast alles mit ihm machen, was einem gefällt!

Ich hab alles im Blick!

 

 

"Hauptberuflich" ist Askina Wachhund.

Je nach Wetter und Tageszeit liegt sie auf unterschiedlichen Stellen im Hof oder Garten und beobachtet, was sich so tut. Ab und zu müssen die Pferde mal zur Ordnung gerufen werden, die Katze geneckt oder Mäuse gefangen werden. Selbstverständlich lebt sie mit uns im Haus, aber tagsüber ist draußen einfach mehr los.

Körperpflege muss sein

 

Als wir ein Schaf mit schwerer Euterentzündung hatten und dessen Lämmer mit der Flasche aufziehen mussten, hat Askina (nicht ganz uneigennützig) bei der Fütterung geholfen. Hierbei war sie immer sehr zart und vorsichtig.

Die Schafe haben es ihr eh angetan, man muss immer aufpassen, dass man sie nicht unbeabsichtigt mit ihnen einsperrt, wobei sie die Schafe dabei nicht beunruhigt.

Spaziergänge sind natürlich immer willkommen. Hierfür beherrscht sie das normale Hunde 1x1, also Leinenführigkeit und Freifolge, Sitz, Platz und Bleib auch auf Entfernung, Hier, Fuß, Komm, etc.

Auch am Fahrrad läuft sie mit Begeisterung mit!

Der erste gemeinsame Ausritt "Ich halt mal lieber noch was Abstand..."

 

 

Von Anfang an war klar, dass Askina uns als Reitbegleithund auf unseren Ausritten begleiten soll. Allerdings gestaltete sich das zunächst schwieriger als gedacht, da sie kurz nach ihrem Einzug bei uns von meinem Wallach einen heftigen Tritt vor den Kopf bekommen hat. Daraufhin war sie nicht bereit, sich nah neben dem Pferd aufzuhalten. Aber mit viel Geduld und kleinen Schritten konnte sie ihre Angst überwinden und so hat sie mittlerweile im Urlaub mehrstündige Ritte in der Eifel auch durch anspruchsvolles Gelände gemeistert.

Bitte! Bitte! Foto: Claudia Träger

 

 

 

 

 

Ihrer Intelligenz und Kreativität kommen Clicker-Training (freies Shapen) und Tricks sehr entgegen. Hierbei ist sie mit Begeisterung dabei und setzt besonders gern ihre Pfoten ein. Das hat bei einer Hundeausstellung schon dazu geführt, dass sie mit absoluter Begeisterung mal eben die dort aufgestellten Platzierungsschilder mit der Pfote umgehauen hat, sehr zur Belustigung der Zuschauer.

Um auch Ihrer Nase etwas zu Tun zu geben, haben wir einen Kurs Zielobjektsuche (ZOS) mitgemacht. Hier lernt der Hund einen kleinen Gegenstand in einem "Trümmerfeld" oder einer freien Fläche zu suchen und durch Ablegen und Nasenstubser exakt anzuzeigen. Anfangs ist der Gegenstand noch für den Hund sichtbar, aber sehr schnell wird er unsichtbar versteckt, und der Hund kann sich nur noch mit der Nase orientieren. Erschwerend kommen dann noch Verstecke in der Höhe, sowie Ablenkung durch Spielzeug, Futter oder dem Zielobjekt ähnliche Gegenstände im Suchfeld hinzu.

Askina ist stets mit Eifer dabei, und man merkt ihr anschließend deutlich an, wie anstrengend Nasenarbeit doch ist.

Ein weiteres Betätigungsfeld ist Agility, allerdings ohne Turnierambitionen. Die immer wieder anders aufgebauten Parcours bringen Abwechslung und fördern ihre Aufmerksamkeit auf meine Anweisungen. Sehr schnell hat Askina die korrekte Bewältigung der Hindernisse gelernt und auch schwierigere und unbekannte Passagen meistert sie zuverlässig (wenn ich sauber führe).

Ich bin ein Seehund

 

Nach anfänglicher Skepsis geht Askina bei jeder sich bietenden Gelegenheit schwimmen, egal welche Temperaturen vorherrschen. Da ihr Fell kaum Wasser annimmt und sehr schnell trocknet, ist das kein Problem. Leider haben wir kein geeignetes Gewässer in direkter Nähe, um ihr dieses Vergnügen regelmäßig zu gönnen.

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